Franz Proske Wertingen

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ARD schickt FAKE-Patient zur Einschüchterung

Netzfund. Bericht eines Arztes:

Mit meinen Attesten zur Maskenbefreiung bin ich nach einem Besuch des SWR am 07.07.2020 mit einem Fakepatienten in meiner Praxis in den Medien bei Report Mainz gelandet und jetzt geht es vor Gericht.
Der Fakepatient hatte sich unter falschem Namen und mit falschen Angaben in der Praxis angemeldet, und ein Attest erhalten.
Direkt im Anschluß wurde ich nach der Möglichkeit eines Interviews gefragt. Das Interview ist korrekt wiedergegeben, der Kontext ist unmöglich und gegen alle Ärzte, die Atteste ausstellen gerichtet.
Und das obwohl es für viele Menschen medizinisch unzumutbar ist, eine Maske zu tragen und viele Ärzte durch die Berichterstattung so eingeschüchtert wurden, dass sie Patienten trotz ernster Vorerkrankungen ein Attest verweigern. Das fällt unter Körperverletzung und Nötigung.
Und bei dem mehr als fraglichen prophylaktischen Schutz durch das Maskentragen ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht gewahrt.
Als Folge des Fernsehberichts war gestern 17.09.2020 die Polizei bei mir in der Praxis mit einem Durchsuchungsbefehl.
Der Vorwurf, Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse.
Ich habe die Patienten für die Atteste jeweils nur mit persönlichem Kontakt korrekt aufgenommen, eine medizinische Diagnose aus meinem Fachbereich, ich bin Fachzahnarzt für Oralchirurgie, erhoben und ein Attest erstellt. Und dies konsequent.
Ich habe die Karteikarten für die Attestpatienten nach Rücksprache mit meinem Anwalt freiwillig herausgegeben.
Der Umgang mit den Beamten war freundlich und einvernehmlich.
Das wird jetzt auf einen Gerichtstermin hinauslaufen.
Hierfür werde ich wahrscheinlich einen Facharztkollegen, für die Beurteilung des gesundheitlichen Risikos beim Maskentragen und der Ausstellung von Attesten aus gesundheitlichen Gründen zur Unterstützung gut gebrauchen können!?
Das ich auf den Fake-Patienten des SWR hereingefallen bin, dürfte strafrechtlich keine Konsequenzen haben.
Mit falschen Angaben und der Intention einen Dritten zu einer Straftat zu bewegen dürfte selbst eine Straftat sein.
Und ich habe für keinen echten Patienten jemals ein Gefälligkeitsattest erstellt.
In keinem einzigen Fall.

Dr. * MSc
Fachzahnarzt für Oralchirurgie in *

Updated: 19. September 2020 — 19:46

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